Bundesweiter Aktionstag am 5.4.2020 zur Evakuierung der griechischen Lager – auch in Karlsruhe #LeaveNoOneBehind Für grenzenlose Solidarität – Evakuierung der Lager jetzt!

Aktuell sind insbesondere die Geflüchteten in den Hotspots auf den Griechischen Inseln, in den Lagern überall und im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der Türkei vom Corona-Virus besonders bedroht.
Wir schließen uns der Forderung von Ärzte ohne Grenzen an, sofort alle Hotspots und Lager auf den griechischen Inseln zu schließen – zum Schutz der Geflüchteten, die dort dem Coranavirus in besonderem Maße ausgesetzt sind. https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/2020-lesbos-samos-corona
Wir müssen den größtmöglichen Druck entfalten, dass die Geflüchteten sofort aus den Lagern auf den griechischen Inseln evakuiert und hier aufgenommen werden. Über 120 Städte in Deutschland haben dazu ihre Bereitschaft erklärt. Auch müssen die Geflüchteten im Niemandsland an der griechische-türkischen Grenze sofort in der EU aufgenommen werden.
Transpi von KSC-Ultras
Wir unterstützen den gemeinsamen bundesweiten Aktionstag am 5.4.2020 zur Evakuierung der griechischen Lager – Wir hinterlassen Spuren – #LeaveNoOneBehind.

https://seebruecke.org/leavenoonebehind/aktionen/wir-hinterlassen-spuren/
https://www.ende-gelaende.org/news/solidaritaet-hier-jetzt-und-ueberall-leavenoonebehind/
kapitalismus in zeiten der corona krise und gegenwehr http://ilkarlsruhe.blogsport.de
Für grenzenlose Solidarität – Evakuierung der Lager jetzt!

Auf die Bedrohung durch den Virus wurde viel zu spät reagiert und auch ein Gefährdungsstudie von 2012, die die derzeitige Lage vorweggenommen und Lösungen vorgeschlagen vollständig ignoriert. Anstatt entsprechende Schutzkleidung zur Verfügung zu stellen hat das Land Baden-Württemberg den Besuch in Pflegeheimen und Krankenhäusern verboten. Außerdem haben die Stadt Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg Verordnungen erlassen, nach denen alle Versammlungen / Veranstaltungen mit mehr als 2 Personen verboten sind wegen Corona-Virus. Auch Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind verboten. Damit sind aber auch kleinere medienwirksame Aktionen, die auf Missstände im Krisenmanagement hinweisen verboten und unerwünscht, selbst wenn sie so gestaltet werden, dass niemand infiziert werden kann. Verstöße sollen mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Umfangreiche Überwachungsmaßnahmen, wie die Sammlung aller Handybewegungsdaten werden diskutiert.
Selbstverständlich sind Menschenansammlungen, die die weitere rasante Verbreitung des Virus beflügeln nicht sinnvoll. Das heißt aber nicht, dass jegliche Versammlungsfreiheit außer Kraft gesetzt werden muss. Offensichtlich soll damit auch berechtigter Protest, wie zB wegen der in allen Bereichen des Gesundheitswesens und im Öffentlichen Leben fehlende Schutzkleidung, oder zur die Solidarität mit den besonders gefährdeten Menschen in den Hotspots in Griechenland und in anderen Flüchtlingslagern und der Forderung nach deren sofortiger Aufnahme unterbunden werden. Warum dürfen nicht 10 Menschen in gebührendem Abstand und Schutzkleidung demonstrieren aber es wird von den zuständigen Stellen offensichtlich für völlig unproblematisch angesehen, dass Geflüchtete auf engstem Raum zusammengepfercht leben müssen?

In Karlsruhe sollte eine Kunstaktion mit 2 Personen und Transpi vor dem Rathaus durchgeführt werden. In der Nähe davon sollten während 4 Stunden jeweils maximal 2 Personen mit gebührendem Abstand vorbeigehen und alte Schuhe oder Fußabdrücke hinterlassen um auf die bevorstehende Katastrophe in den Flüchtlingslagern in der Ägäis hinzuweisen und die sofortige Evakuierung und Aufnahme in Deutschland – auch in Karlsruhe zu fordern – bevvor es zu spät ist und das Virus grassiert dem die Menschen dort dann nicht entrinnen können und das viele Todesopfer verursachen wird.

Obwohl dies aufgrund der Corona-VO in Baden-Württemberg nach Meinung von fortschrittlichen Jurist_innen rechtlich möglich gewesen wäre, obwohl alles bedacht war, um Verbreitung des Virus durch die Aktion zu verhindern und alle aufgerufen wurden mit Schutzmasken zu erscheinen, hat dies das Ordnungsamt nicht zugelassen. Es ist jeoch wenig nachzu volziehen, warum der 2 Personen Protest gegen die Unterbringunge von Geflüchteten in Lagern auf engstem Raum in Zeiten von Corona offenscihtlich erlaubt ist aber der angekündigte Protest von 2 Personen dagegen nicht…..

Es reicht nicht aus, dass Karlsruhe 5 minderjährige unbegleitete Jugenslich aufnehmen will. Die 120 sicheren Hafenstädte in Deutschland können sofort alle Geflüchteten aus den Hospots der griechiscHen Inseln aufnehmen, und müssen entsprechenden Druck auf die Bundesregierung ausübern. Berlin hat bereits die Beeitschaft erklärt allein 1500 Geflüchtete aus den Lagern aufzunehmen, da dürfen Karlsruhe und Baden-Württemberg nicht zurückstehen!

Auch wenn die Kunstaktion am Aktionstag vom Karlsruhe Ordungsamt nicht zugelassen wurde könnt Ihr trotzdem individuell einen Beitratg leisten:

x Zieht Eure Gescihtsmasken an – wenn Ihr keine bekommen habt macht Eich selbst welche die Anleitung gibt es im Internet – Besorgt Euch Kreide und ummalt Eure Füße vor der Haustüre und hängt Transparente oder Schilder raus Leave no one behind# – Wir hinterlassen Spuren – Für grenzenlose Solidarität – Evakuierung der Lager jetzt und Aufnahme der Geflüchteten!

x Es ist auch nicht verboten allein oder zu zweit in der Karlsruher Innenstadt am Sonntag nachmittag zu laufen mit Schutzmaske und gebührendem Abstand und Eure Füße mit Kreide zu ummalen – no one leave behind# – um auf die vielen aktuell in den Lagern vom Tode Bedrohten hinzuweisen….

Bitte fotografiert das Ganze auch und verbreitet die Bilder…

Egal was sie uns verbieten wollen – wir werden weiter aktiv sein und unseren Protest entfalten. Beteiligt Euch an der Entwicklung neuer kreativer Aktionsformen im Zeichen von Covid 19!
Gerade jetzt sind solidarische Perspektiven und Widerstand unabdingbar. Gerade jetzt zeigt sich wie wichtig der Kampf um gleiche Rechte und ein Leben in Würde für alle Menschen weltweit ist.

x Anbei ein link zur facebook-Präsens und dem Aufruf der Seebrücke Karlsruhe : https://www.facebook.com/seebrueckeka/