Workers of the world unite – equal rights and a good life for all! ..unter diesem Motto rufen wir dazu auf, am 1.Mai 2018 an der Demonstration des DGB in Karlsruhe teilzunehmen.

Wir wollen dadurch ein sichtbares Zeichen gegen soziale Spaltung und Rassismus setzen.
Wir streiten gemeinsam für ein gutes Leben in Würde für alle – auch in Karlsruhe !
Solidarität ist unsere Antwort!
Abschaffung der Sondergesetze für Geflüchtete und Migranten!
Gemeinsam gegen staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus!
Nicht nur am 1.Mai: Seite an Seite, Hand in Hand für eine Welt ohne Ausbeutung und Krieg, Globale Bewegungsfreiheit und gleiche soziale Rechte für alle – auch in Karlsruhe!
Treffpunkt 9.55 Uhr – Vorplatz St. Stephan, Erbprinzenstraße gegenüber Landesbibliothek
Beginn der 1. Mai Demonstration des DGB zum Stadtgarten: 10.15 Uhr Vorplatz St.Stephan
Als Anlage der Aufruf auf deutsch und englisch. Der Block wird organisiert von:
Offenes Antirassistisches Treffen Karlsruhe – Solidarity4all – Kontakt: antira@soli-karlsruhe.de
United Refugees Rights movement eV Karlsruhe – Kontakt: urrm-karlsruhe@gmx.de

Treffpunkt 9.55 Uhr – Vorplatz St. Stephan, Erbprinzenstraße gegenüber Landesbibliothek
Beginn der 1. Mai Demonstration des DGB zum Stadtgarten: 10.15 Uhr Vorplatz St.Stephan
Anschließend gibt es u.A. auch Infostände von der Ag soziale Kämpfe (iL), dem AKI und von URRM

Workers of the world unite – equal rights and a good life for all!
..unter diesem Motto rufen wir dazu auf, am 1.Mai 2018 an der Demonstration des DGB in Karlsruhe teilzunehmen. Wir wollen dadurch ein sichtbares Zeichen gegen soziale Spaltung und Rassismus setzen.
Treffpunkt 9.55 Uhr – Vorplatz St. Stephan, Erbprinzenstraße gegenüber Landesbibliothek
Beginn der 1. Mai Demonstration des DGB zum Stadtgarten: 10.15 Uhr Vorplatz St.Stephan
Geflüchtete in der BRD sind Kolleginnen und Kollegen. Das Ausländer- und Asylrecht verwehrt aber vielen Geflüchteten das „Recht zu arbeiten“. Geflüchtete, die arbeiten dürfen sind bezüglich Teilnahme am Arbeitsleben besonderen Problemen ausgesetzt. Zunächst ist es äußerst schwer für sie eine Arbeit zu finden. Selbst wenn eine Arbeit gefunden wurde kann die jederzeit wieder verloren gehen, denn der Entzug der Arbeitserlaubnis ist eine Sanktionsmögflichkeit der Ausländerbehörden, wenn zB. kein Pass beschafft werden kann. Auch endet das Arbeitsverhältnis mit dem Verlust der Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis, die oft nur für wenige Monate erteilt werden. Wem die Arbeitserlaubnis entzogen wird hat auch kein Recht auf Arbeitslosengeld, selbst wenn man jahrelang gearbeitet und Versicherungsbeiträge bezahlt hat. Die Erteilung oder Verlängerung einer Arbeitserlaubnis ist wiederum meist vom Nachweis ausreichenden Erwerbsarbeitseinkommens abhängig. Dies führt dazu, daß Geflüchtete gezwungen sind jede Arbeit anzunehmen auch bei arbeitsrechtlich völlig unakzeptablen Arbeitsbedingungen und Niedrigstlöhnen. Auch Menschen die bereits Jahre in der BRD leben und hier lägst ihren Lebensmittelpunkt haben sind nicht von Abschiebemaßnahmen sicher. All diesen Ungerechtigkeiten und Spaltungsversuchen der Beschäftigten müssen wir gemeinsam entgegentreten. Es geht dabei nicht um Appelle an die Regierenden. Wir müssen selbst aktiv werden und in gegenseitiger Solidarität auch mit und innerhalb der DGB-Gewerkschaften für die Rechte aller Kolleginnen und Kollegen eintreten.
Wie gegenseitige Solidarität aussehen kann, dafür gibt es Beispiele, auch aus der Region: In einem Kleinbetrieb sollte ein Kollege abgeschoben werden. Die anderen Kollegen haben daraufhin die Arbeit niedergelegt und sich für ein Bleiberecht stark gemacht. In einem mittelständischen Betrieb war von der Geschäftsleitung aus Kostengründen eine Umstrukturierung der Beschäftigten geplant. Beschäftigte mit langer Betriebszugehörigkeit und höheren Löhnen sollten gekündigt und durch Geflüchtete mit niedigeren Löhnen ersetzt werden. Die Geflüchteten weigerten sich kollektiv als Lohndrücker eingesetzt zu werden, obwohl der Job für einige aufenthaltsrechtlich wichtig war.
Der 1.Mai ist für uns weder ein Feiertag noch ein Gedenktag. Wir halten an der Tradition als „Internationaler Kampftag der ArbeiterInnenklasse“ fest. Dies bedeutet kollektiv und öffentlich für eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse einzutreten. Denn entgegen den Behauptungen der Verteidiger*innen der herrschenden Ordnung, ist diese weder alternativlos noch die beste aller Gesellschaftsmodelle. In Wirklichkeit ist das kapitalistische System, das auf Proftmaximierung und weltweiter Ausbeutung basiert, für den überwiegenden Teil der Weltbevölkerung ein einziger Alptraum aus Verelendung, Umweltzerstörung und Krieg und führt dazu, dass viele ihre Heimat verlassen müssen. Auch in der BRD klafft die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander, die Wohnungsnot nimmt zu. Für diese Entwicklung sind jedoch nicht die Geflüchteten verantwortlich zu machen, wie dies AFD und CO in ihrer Hetze verbreiten, sondern eine jahrelange Politik der Umverteilung von unten nach oben und der Privatisierung gesellschaftlicher Aufgaben.
Wir streiten gemeinsam für ein gutes Leben in Würde für alle – auch in Karlsruhe !
Solidarität ist unsere Antwort!
Abschaffung der Sondergesetze für Geflüchtete und Migranten!
Gemeinsam gegen staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus!
Nicht nur am 1.Mai: Seite an Seite, Hand in Hand für eine Welt ohne Ausbeutung und Krieg, Globale Bewegungsfreiheit und gleiche soziale Rechte für alle – auch in Karlsruhe!

Offenes Antirassistisches Treffen Karlsruhe – Solidarity4all – Kontakt: antira@soli-karlsruhe.de
United Refugees Rights movement eV Karlsruhe – Kontakt: urrm-karlsruhe@gmx.de
Das Offene Antirassistische Trefffen trifft sich jeden 2. Montag im Monat um 19.30 Uhr im „Roten Stern“ im Gewerbehof, Steinstr.23, 2.OG in Karlsruhe

Workers of the World Unite – Equal Rights and a Good Life for All!
Under this motto we are calling to participate in the demonstration on 1 May of the Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB: German organisation of unions). We want to send a visible signal against social division and racism.
meeting point 9.55 Uhr – Vorplatz St. Stephan (Erbprinzenstr.) in front of Landesbibliothek
Beginn der 1. Mai Demonstration des DGB zum Stadtgarten: 10.15 Uhr Vorplatz St.Stephan
Refugees in Germany are our colleagues. But the foreigner and asylum law denies many refugees the “right to work”. Refugees who are allowed to work face particular problems when they participate in working life. It is very difficult for them to find work at all. Even when they have found a job, it can be lost at any time, because a revocation of one’s work permit is a sanctioning measure of the ‘Ausländerbehörden’, e.g. in case a passport cannot be provided. Also, the work contract ends with the end of the residence permit or the work permit, as they are often granted for a few months only. Once the work permit gets revoked, the worker loses the right to unemployment benefits, even if s/he has worked for years and has paid into the unemployment insurance. Issue and extension of a work permit usually depend on proof of sufficient income from gainful employment. This means that refugees are forced to accept any work, including in case of legally unacceptable working conditions or extremely low wages. Even people who have been living in Germany for years and who have built their lives here are not safe from deportation measures. We have to stand up together against such injustices and attempts to divide workers. We do not mean calling on the government. We have to get active ourselves and stand up for the rights of all colleagues in mutual solidarity with and within the DGB unions.
There are some examples of mutual solidarity already, including from the region: in a small company, a colleague was about to be deported. His colleagues went on strike and stood up for his right to stay. In a medium-sized company the management planned a re-structuring of employees for improved cost effectiveness. Employees who had considerable length of service and higher wages were to be dismissed and replaced by refugees on lower wages. Together, the refugees refused to be employed as wage minimisers, although for some the jobs would have been important for their work permits.
The 1 May is neither a public holiday nor a memorial day for us. We keep the tradition of an “International Fighting Day of the Working Class”. This means that we collectively and publicly stand up for a fundamental change of societal conditions. Contrary to the statements of the defenders of the current order, this order is neither without alternative nor is it the best of all societal models. In reality, the capitalist system, which is based on profit maximisation and world-wide exploitation, is for most of the world’s population a nightmare of impoverishment, environmental destruction and war. For many it leads to their having to leave their countries. In Germany, too, the gap between the poor and the rich is ever widening, and the lack of housing is increasing. But refugees are not responsible for this development, as the AfD and Co claim in their hate speech, but years of policies favouring a redistribution from below to above as well as the privatisation of societal tasks.
Together we fight for a good life in dignity for all – also in Karlsruhe!
Solidarity is our answer!
Abolition of special laws for refugees and migrants!
Together against governmental and societal racism!
Not only on 1 May: Side by side, hand in hand for a world without exploitation and war. Global freedom of movement and the same social rights for all – also in Karlsruhe!
Open Anti-Racist Meeting Karlsruhe – Solidarity4all – Contact: antira@soli-karlsruhe.de
United Refugees Rights Movement e.V. Karlsruhe – Contact: urrm-karlsruhe@gmx.de
The Open Anti-Racist Meeting gets together every 2nd Monday of the month at 19.30 in the “Roter Stern”, Gewerbehof, Steinstr. 23, 2nd floor, in Karlsruhe


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