Stoppt den Angriffskrieg der türkischen AKP-Regierung gegen die Demokratische Föderation Nordsyrien (Rojava) Kundgebung in Karlsruhe -Donnerstag 29.3.2018 von 18 Uhr bis 19 Uhr Kaiserstraße / Ecke Waldstraße

Stoppt den Bombenterror gegen die Bevölkerung in Afrin / Nordsyrien! Kommt zur Kundgebung in Karlsruhe – Donnerstag 29.3.2018 von 18 Uhr bis 19 Uhr Kaiserstraße / Ecke Waldstraße
u.A. mit aktuellen Infos und musikalischen Beiträgen

Nach Afrin würden auch die Städte Manbidsch, Kobane, Tal Abjad, Ras al-Ain und Kamischli „von Terroristen gesäubert“ kündigte Erdogan in einer in der südlichen Stadt Mersin gehaltenen und im Fernsehen übertragenen Rede an. Die türkische Regierung hat außerem die Ausweitung ihres Angriffskriegs auf den Konton Sengal im Nordirak angekündigt, wo überwiegend Yesiden leben, deren Leben dadurch akut bedroht ist.
Solidarität mit Rojava! – Unterstützt die Hunderttausende, die vor den Angriffen fliehen mussten
Auf einem Koordinationstreffen wurde ein Karlsruher Bündnis „Hände weg von Afrin – Solidarität mit Rojava“ gebildet, das ab 15.03. jeden Donnerstag 18 Uhr bis 19.00 Uhr eine Kundgebung in der Innenstadt Waldstraße / Ecke Kaiserstraße durchführt, um über die aktuelle Entwicklung (Medien und Bevölkerung) zu informieren. Nächste Termine: Donnerstags, 29.3.2018, 5.4.2018, 12.4.2018 jeweils 18-19 Uhr Stoppt den Angriffskrieg der türkischen AKP-Regierung gegen die Demokratische Föderation Nordsyrien (Rojava) – Stoppt den Bombenterror gegen die Bevölkerung in Afrin / Nordsyrien! Kommt zur Kundgebung in Karlsruhe
Achtet bitte auf aktuelle Medienberichte und Solidaritätsaufrufe. Akuelle Infos erhaltet Ihr u.A. bei der kurdischen Nachrichtenagentur anfdeutsch.com und civaka-azad.org

Michael Wilk: Die Lage der Geflohenen ist extrem – ANF Dienstag, 27 März 2018
Der Wiesbadener Arzt Michael Wilk ruft aus Rojava zur internationalen Unterstützung der Flüchtlinge aus Efrîn auf.
Michael Wilk reist seit 2014 immer wieder nach Nordsyrien. Im vergangenen September war er als Notfallmediziner in Raqqa. Momentan arbeitet er mit dem Kurdischen Roten Halbmond (Heyva Sor a Kurd) zusammen, um Nothilfe für die aus Efrîn geflüchteten Menschen zu leisten.

Er berichtet aus Şehba: „Die Lage der Geflohenen ist extrem: Tausende sind weiterhin auf offenem Feld Wind und Wetter ausgesetzt. Viele Frauen sind schwanger. Kinder sind ohne Obdach. Alle Häuser der kurdischen Bevölkerung der Region sind überbelegt. Es mangelt an Zelten, Nahrung, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Der kurdische rote Halbmond und die regionale kurdische Selbstverwaltung leisten hervorragende Arbeit, sind aber völlig überlastet.“
Inzwischen sei ein Hilfskonvoi aus Qamişlo, Kobanê und anderen Städten Rojavas angekommen, aber „selbst über 40 Lastwagen und Ambulanzfahrzeuge sind ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Wilk, der dringend zu internationaler Unterstützung aufruft:
„Mehrere hunderttausend Menschen sind vor der türkischen Aggression und den fundamental-islamistischen Söldnern geflohen. Die Regierungen der westlichen Welt schwiegen. Deutsche Waffen töteten und verletzten. Russland und Damaskus intervenierten nicht und gaben den Luftraum für die Bombardierung frei. Die USA, deren Verbündete – die Einheiten der kurdischen YPG – den IS effektiv bekämpfen, ließen die mörderischen Angriffe der türkischen Armee zu. Jetzt warten die Opfer dieser Verbrechen dringend auf Hilfe!“

★ Spenden für Nothilfe in Afrin – medico international
Die Türkei greift den kurdischen Kanton Afrin an. medico unterstützt die medizinische Nothilfe vor Ort. Hilfe wird dringend benötigt. Die Ärzte des Krankenhauses in Afrin befürchten eine humanitäre Tragödie. „Wir haben nicht genug Medikamente. Wir tun was wir können, aber bald sind unsere Vorräte aufgebraucht“, sagt Khalil Sabri Ahmed. Der örtliche Gesundheitsrat bittet medico international dringend um Unterstützung für die medizinische Nothilfe.
Spendenkonto: medico international, IBAN: DE21 5005 0201 0000 0018 00,
BIC: HELADEF1822, Frankfurter Sparkasse – Stichwort „Nothilfe Rojava“