Mobilisierungsveranstaltung zum G20 am 7./8.7.2017 in Hamburg – Samstag 17.06 um 19:30 Uhr, Barrio 137, Luisenstr.31/Ecke Wilhelmstr., Karlsruhe

5.7. – 8.7.2017 – Protestaktionen gegen G20-Gipfel in Hamburg
Wir laden Euch am Samstag 17.06 um 19:30 Uhr im Rahmen des Antifa Abends zu einer Mobilisierungsveranstaltung zum G20 ins Barrio 137 ein. Wir wollen Euch einen Abriss geben, um was es bei dem G20 Treffen in Hamburg vom 07. – 08.06 geht, was Euch an diesen Tagen in Hamburg erwartet, wie der derzeitige Planungsstand ist, und wie wir eine gemeinsame Anreise gestalten wollen. Es gibt einen Mobi Vortrag, einen kurzen Mobi Film und einen kurzen inhaltlichen Input über die Thematik des Gipfels. Wir freuen uns, wenn möglichst viele von Euch kommen würden. Solidarische Grüße IL KA
Infoportal: #NoG20 2017 – https://www.g20hamburg.org
5./6.7. Alternativgipfel: Gipfel für globale Solidarität
7.7. Block G20 – Colour the red zone – Aktionen rund um die Messehallen Logistik des Kapitals lahmlegen Colorful Mass gegen den G20
8.7. Grossdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20!“

„Aufruf: Hamburg, 7. Juli 2017: #BlockG20 – colour the red zone!“
Mit dem mutigen und rebellischen Geist der Vielen das Spektakel der Mächtigen blockieren.
Wir werden da sein. Dort, wo die Rote Zone ist. Wo wir nicht sein dürfen. Wo die Mächtigen sind. Der G20-Gipfel in Hamburg wird Geschichte schreiben. Es wird unsere Zeit sein. Wird es auch Deine werden?
Der G20 ist ein Gipfel der Despoten, der Herrschenden und ihrer Buchhalter. Sie haben den Ausnahmezustand über uns längst beschlossen. Wir beschließen die Aufhebung ihrer Ordnung. Das G20-Treffen besetzt die Stadt. Mitten in Hamburg kommen am 7. und 8. Juli 2017 die Oberhäupter der 19 reichsten und mächtigsten Staaten der Welt zusammen. Die EU ist auch dabei. Sie wollen ihre Krisen beratschlagen: die Zukunft des globalen Kapitalismus. Trump gegen Merkel? Daneben Erdogan, Xi Jinping, Modi, Temer, natürlich Putin und all die anderen – es geht um einen neuen Deal. Wer kriegt was, wie können sie profitieren und vor allem: Wie können die Verlierer, die anderswo für diese monströse Ungleichheit bezahlen, daran gehindert werden, an unsere Türen zu klopfen?
Das sind nicht unsere Sorgen, das ist nicht unser Big Deal. Die globale Ungerechtigkeit ist die Wurzel allen Übels in dieser Welt. Der Hunger, die Armut, die Klimakatastrophe, die zerstörte Umwelt, die Kriege, die Flucht. Es ist ihr Chaos und das wollen sie in Hamburg verhandeln. Uns wird gesagt, dass der freie Westen gegen den Terror des islamistischen Kalifats zusammenstehen muss. Aber wir lassen uns nicht weiter belügen. Wir sind als freie und gleiche Menschen die unversöhnlichen Feinde aller Fundamentalismen. Mit uns und in unserem Namen ist kein Terror zu legitimieren. Wenn wir den Terror fundamentalistischer Gotteskrieger zurückweisen, so stellen wir auch den kapitalistischen Marktfundamentalismus in Frage.
Der G20 nimmt eine Stadt in Geiselhaft. Die Menschen in Hamburg reden nur noch darüber, dass sich ihre Stadtviertel in eine Hochsicherheitszone verwandeln. Kaum einer kann dann noch nach Hause, der Weg zum Bäcker wird von Scharfschützen begleitet. Die Gipfel-Teilnehmer*innen schließen sich ein, denn sie trauen ihrem Wahlvolk schon lange nicht mehr. Mit NATO- Stacheldraht, mit Betonklötzen und einer Armada von Polizei-, Militär- und anderen sogenannten Sicherheitskräften trifft sich die »freie Welt«. Na danke! Allein deshalb ist für uns und viele andere jetzt schon klar: G20 – not welcome!