Stoppt TTIP und Co – Protestkundgebung am 11.1.16 in KA vor dem ZJM 13.00 Uhr anlässlich des Besuchs von EU-Kommissarin Malmström

Die EU-Handelskommissarin Malmström kommt nach Karlsruhe ins ZKM – wir auch:
Zeigen wir Ihr und CETA, TTIP, TISA und Co die Rote Karte !

Kommt zur Protestkundgebung vor dem ZKM in Karlsruhe am
Montag, den 11. Januar 2016, um 13.00 Uhr
Treffpunkt vor dem ZKM um 12.30 Uhr

Zur Kundgebung rufen u.A. der BUND, Campact und das Karlsruher Bündnis gegen Freihandelsabkommen auf.
(Im Karlsruher Bündnis gegen Freihandelsabkommen arbeiten u.a. mit: AKI Karlsruhe, Attac Karlsruhe, AG Blockupy Karlsruhe, DGB Stadtverband Karlsruhe, Gemeinwohlökonomie Karlsruhe, Interventionistische Linke (IL) Karlsruhe, KV Karlsruhe Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke KV Karlsruhe, Mehr Demokratie, NGG Karlsruhe und ver.di Mittelbaden-Nordschwarzwald mit)

Liebe Kolleg_innen,
3,3 Millionen Menschen und Hunderte von Kommunen, allein in Deutschland 300 Kommunen, darunter Karlsruhe, haben sich bereits gegen TTIP ausgesprochen. Auch in den USA und in Kanada wächst der Widerstand.
Am 11. Januar will EU-Kommissarin Malmström den von der baden-württembergischen Landesregierung zusammengestellten TTIP-Beirat von den angeblichen Vorzügen von TTIP und CO überzeugen. Empfangen wir sie am 11.01.2016 um 13:00 Uhr vor dem ZKM mit einem kräftigen Stoppt TTIP, CETA, TiSA und Co!

Der Karlsruher Gemeinderat hat am 24.11.2015 den interfraktionellen Antrag zu TTIP und Co bei 16 Gegenstimmen angenommen, nachdem er wenige Monate zuvor noch entsprechende Anträge zurückgewiesen hat. Unsere Aktion war somit erfolgreich. Dank an alle, die dies mit ermöglicht haben.

Unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“ haben am 10. Oktober 2015 bis zu 250.000 Menschen in Berlin protestiert. Noch können wir die „Frei“handels- und Investitionsschutzabkommen TTIP, CETA, TISA und Co.verhindern!

Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TISA & Co. – Lizenz zum Plündern
Das Ziel der Freihandelsabkommen ist es, weltweit alle Lebensbereiche der kapitalistischen Verwertungs- und Profitlogik zu unterwerfen. Sie wollen uns weltweit das Recht nehmen, unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen selbst zu gestalten. Selbst gewählten bürgerlichen Parlamenten wird zunehmend die Entscheidungskompetenz entzogen. Wir werden ihnen das Recht nehmen, alles ihrer Profitlogik zu unterwerfen. Dazu müssen wir den Widerstand verbreitern und verstärken.
Die Kapitalherren und ihre Regierungen fordern Offene Grenzen für Waren, Kapital und Profit. „Wir sind hier weil Ihr unsere Länder zerstört“– sagen uns viele, die fliehen müssen. Wir brauchen eine Welt, in der Menschen nicht mehr fliehen müssen, eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung, Rassismus und Krieg mit offene Grenzen und globaler Bewegungsfreiheit für alle Menschen!