AKW Philippsburg ohne Genehmigung? Kommt zum Sonntagsspaziergang

Kommt zum Sonntagsspaziergang nach Philippsburg
für die sofortige Stillegung von Philippsbiurg 2 und gegen jeglichen „Atommülltourismus“
Sonntag, 25.1.2015, 13.00 Uhr
Treffpunkt Marktplatz Philippsburg 13.00 Uhr
mit Redebeiträgen, Infotisch, Kaffee und Kuchen
Vorankündigung:
nächster Sonntagsspaziergang und Demonstration
Sonntag 26.April (Tschernobyl-Jahrestag)

Wir fordern Stilllegung der Atommüll-Zwischenlager in Philippsburg und anderswo
Dem Atommüll-Zwischenlager am Atomkraftwerk Ohulippsburg muss die Betriebsgenehmigung entzogen werden. Der Grund dafür: Es sei nicht sicher genug.
Wir ziehen damit die Konsequenz aus dem „Brunsbüttel-Atom-Urteil“. Das Bundesverwaltungsgericht hatte dem Atommüll-Zwischenlager am stillgelegten Kernkraftwerk Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) die Betriebsgenehmigung entzogen. Es sei nicht ausreichend gegen einen terroristischen Angriff geschützt, zum Beispiel bei einem Flugzeugabsturz.
Radioaktive Gefährdung der Bevölkerung
Keines der anderen Brennelemente- Lager bietet mehr Sicherheit, als das in Brunsbüttel. Im Gegenteil: Die Atommüll-Standort-Lager an den süddeutschen Atomkraftwerken haben nach Medienberichten noch geringere Wand- und Deckenstärken, sind also noch unsicherer. Dadurch erhöht sich die radioaktive Gefährdung der Bevölkerung massiv . Konsequenterweise muss sofort allen Atommüll-Zwischenlagern in Deutschland die Betriebsgenehmigungen entzogen werden.
„Die standortnahe ‚Zwischenlagerung‘ muss nach dem Brunsbüttel-Urteil als illegal angesehen werden.“
Daraus ergibt sich jedoch auch die sofortige Stilllegung aller AKWs in Dueutschland, da keine „Zwischenlagerung der hochradioaktiven Brennelemente als „Entsorgungsnachweis mehr gegeben ist.